Heimniederlage gegen Rosenheim

23. März 2026

Schwabing wachte zu spät auf

1.Herren – Am Ende reichte eine deutliche Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit nicht aus: Der FC Schwabing 56 musste sich im Heimspiel der Landesliga Südost dem TSV 1860 Rosenheim mit 1:3 (0:3) geschlagen geben. Vor 93 Zuschauern zahlte die Mannschaft von Trainer Steven Zepeda vor allem in der ersten Hälfte teures Lehrgeld gegen eiskalte Gäste.

Kalte Dusche vor der Pause
Die Schwabinger fanden anfänglich gut in die Partie und ließen den Gästen aus Rosenheim wenig Raum. Doch auf die erste Fehlerkette im Schwabinger Spielaufbau folgte prompt die Quittung: in der 12. Minute erkämpfte sich Liam Markulin etwa 30 Meter vor dem Tor den Ball, ging kurz ins Dribbling und zog dann aus rund 25 Metern ab. Der Ball senkte sich über Schwabings Torhüter Julian Disterer hinweg zum 1:0 ins Netz.

Bevor die Hausherren reagieren konnten, legte Leon Tutic nur sieben Minuten später nach (19.).

Schwabing bemühte sich zwar um Struktur, doch die Defensive bekam keinen Zugriff auf die quirlige Rosenheimer Offensive. Kurz vor dem Pausenpfiff schien die Vorentscheidung gefallen, als Edis Muhameti in der 39. Minute auf 0:3 erhöhte. Mit einem deutlichen Rückstand ging es für die Zepeda-Elf in die Kabine.

Moral gezeigt – Anschluss durch Lauber
Trainer Steven Zepeda reagierte zur Pause mit einem Dreifachwechsel: Kasimir Lauber, Marvin Muzhaqi und Noah Schad kamen neu in die Partie und brachten sofort frischen Wind. Die Umstellungen zeigten Wirkung: In der 56. Minute belohnte sich der FCS, als der eingewechselte Kasimir Lauber zum 1:3 traf.

In der verbleibenden Spielzeit drückte Schwabing auf den nächsten Treffer, um die Partie noch einmal richtig spannend zu machen. Doch die erfahrene Rosenheimer Hintermannschaft hielt dem Druck stand. Trotz einer kämpferisch einwandfreien zweiten Hälfte blieb die Aufholjagd unbelohnt.

Fazit:
Die Hypothek aus der ersten Halbzeit war an diesem Tag einfach zu groß. Während Rosenheim seine Chancen eiskalt nutzte, kam die Schwabinger Schlussoffensive zu spät. Nun gilt es, die positiven Aspekte aus dem zweiten Durchgang mit in die nächsten Aufgaben zu nehmen. maki

FC Schwabing 56 – TSV 1860 Rosenheim 1:3
FC Schwabing 56: Julian Disterer, Konstantin Steinmaßl, Yannick Schad (83. Philipp Pirch), Vincent Halmbacher (46. Kasimir Lauber), Nicolas Reinhart, Jonas Jehle (68. Bendix Kruse), Flint Kapusta, Philipp Schuck, Korbinian Benkel (46. Marvin Muzhaqi), Moritz Wefelmeier, Ivan Mijatovic (46. Noah Schad) – Trainer: Steven Zepeda
TSV 1860 Rosenheim: Simon Hamburger, Steven Khong-In (65. Lucas Gratt), Simon Fischer, Deniz Ünal (88. Auron Hetemi), Denis Stojcic, Liam Markulin (80. Luis Lehmann), Florian Grundner, Michael Summerer, Leon Tutic, Edis Muhameti (68. Audai Elghatous), Noah Markulin (83. Leonardo Papapicco) – Trainer: Wolfgang Schellenberg
Schiedsrichter: Patrick Meixner (Augsburg) – Zuschauer: 93
Tore: 0:1 Liam Markulin (12.), 0:2 Leon Tutic (19.), 0:3 Edis Muhameti (39.), 1:3 Kasimir Lauber (56.)

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